Am Abend des 25.08.2024 starteten wir um 21.30 Uhr in Richtung London. Die Nacht durchgefahren kamen wir am Morgen an der Fähre in Dünkirchen an. Dies war schon das erste Highlight, da bisher kaum einer mit einer derartig großen Fähre gefahren ist. Gestärkt nach der langen Fahrt haben wir uns erst einmal bei einem original britischen Frühstück. Das hat sogar gar nicht so schlecht geschmeckt, wie es immer gesagt wird. Bei strahlendem Sonnenschein und viel Wind ging es über den Ärmelkanal. Auf dem Deck mussten wir dann aufpassen, dass wie nicht wegfliegen. Der Ausblick auf die Kreidefelsen von Dover war gigantisch. Das machte die Fährüberfahrt natürlich noch atemberaubender.
Der Weg nach London war aufregend, Linksverkehr. In Greenwich angekommen, konnten wir gemütlich durch den Park zum Pier schlendern. Da wird so gut durchkamen, konnten wir sogar eine Stunde früher auf das Schiff und hatten hinterher noch etwas mehr Zeit. Die ersten wichtigen Sightseeingpunkte haben wir schon gesehen. Die Tour war natürlich auf Englisch, so mussten die ersten Listening comprehensions unter Beweis gestellt werden.
Die Aufregung stieg, als wir uns dann Richtung Treffpunkt für die Gastfamilien aufmachten. Dort angekommen, hat uns unsere Koordinatorin sehr lieb empfangen und nach und nach trudelten die Gastfamilien ein. Aufregung pur, jedoch stellte sich heraus, dass alles sehr nett waren und wunderbar von ihren Gastfamilien empfangen wurden.
Am Dienstag starteten wir unseren Tag mit einer Stadtrundfahrt mit unserem Busfahrer Basti (mit diesem haben wir großes Glück…der ist super). Herr Stempian hat die Reiseleitung übernommen und uns die Sehenswürdigkeiten erklärt. Dabei hatten wir viel Spaß und es wurde viel gelacht. Aussteigen durften wir dann an der Saint Pauls Cathedral. Dort wurden fleißig Fotos gemacht. Danach ging es über die Millennium Bridge zum Globe Theater und von dort mit dem Bus zum Buckingham Palace. Dort konnten wir sogar eine Wachablösung anschauen. Erstaunt waren wir auch über die extrem freundlichen britischen Polizisten. Wir baten sie um ein Foto mit ihnen und siehe da, wir haben es mit einem Lächeln bekommen.
Von dort aus ging es mit dem Bus zum Britisch Museum zu den Mumien und demStein von Rosette (damit konnten die Hieroglyphen damals entschlüsselt werden). Dann kam endlich der Moment auf den wir alle den gesamten Tag gewartet hatten, wir durften alleine los. Wir Schüler aus Gößnitz in der großen Metropole London in Gruppen selbstständig unterwegs. Geflasht von den Eindrücken trafen wir uns mit allen am Piccadilly Circus wieder, natürlich ohne Verluste. Mittwoch ging es für uns an die Küste von Beachy Head. Bei traumhafter Kulisse sind wir 4 km überwiegend gemütlich die Wiesen entlang gelaufen. Es wurden ungefähr 95 000 Bilder in sämtlichen Posten am Strand und an den Klippen gemacht. So eine Kulisse hat man schließlich nicht alle Tage. Oben angekommen haben sich einige erstmal am Kiosk gestärkt. Weiter ging es anschließend nach Brighton. Dort hatten wir drei Stunden lang Freizeit. Es wurde Zeit im Vergnügungspark auf dem Pier, am Strand und im Einkaufszentrum verbracht. Der ein oder andere war sogar im Barbershop.
Am Donnerstag hieß es in der Früh sich von den Gastfamilien zu verabschieden. Ein bisschen Wehmut war bei einigen von uns dabei, da wir so herzlich von ihnen aufgenommen wurden. Das Gepäck verstaut, fuhren wir mit der S-Bahn in die Innenstadt. Dort angekommen haben wir auf dem Weg zum Camden Market das U-Bahnsystem erklärt bekommen. Dort angekommen hatten wir Freizeit und die Aufgabe pünktlich zur vereinbarten Zeit am London Eye zu sein. Die Herausforderung, in unseren vereinbarten Gruppen ohne Lehrer zum Treffpunkt zu gelangen. Was soll man sagen… natürlich haben wir das mit Bravour gemeistert. Das letzte Highlight unserer Reise war die Fahrt mit dem London Eye. Die Aussicht von dort war natürlich wunderschön. Wieder wurden zahlreiche Selfies und Bilder geschossen, so dass so manch einer mit seinem Speicherplatz auf Kriegsfuß stand.
Nach 3 1/2 erlebnisreichen Tagen ging es mit dem Bus zurück nach Gößnitz. Von den vielen Eindrücken und Erlebnissen werden wir noch lange erzählen. Vielen Dank für diese schöne Zeit.
P.S. Wer gerne noch mehr Bilder sehen mag, wird unter der Rubrik "Fotoalbum" fündig.
